Monatliches Archiv:Dezember 2014

Löschen eines Install Images beim WDS

Der Windows Deployment Dienst (engl. „Windows Deployment Services“, kurzform „WDS) ist zweifellos ein spitzen Tool. Aber möchte man ein Image löschen, so wird nicht alles gelöscht. Hier das Zitat von meiner Quelle (siehe unten bei Quellenangabe):

Verringern der Abbildgröße
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Eine Abbildgruppe besteht aus einer Reihe von Abbildern, die Dateiressourcen und Sicherheitseinstellungen gemeinsam nutzen. Die folgenden beiden Komponenten sind in einer Abbildgruppe enthalten:
• „Res.rwm“ enthält die Dateiressourcen der Abbildgruppe.
.wim enthält die Metadaten, mit denen der Inhalt des Installationsabbilds beschrieben wird.

Da die Abbilder auf diese Weise gespeichert sind, verringert das Entfernen eines Abbilds aus der Abbildgruppe nicht die Größe der Dateien. Das liegt daran, dass sich kein tatsächlich freier Speicherplatz ergibt, wenn Dateien in der Datei „Res.rwm“ nicht mehr zu einem Abbild gehören. Es werden lediglich Verweise aufgehoben. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um in der Datei „Res.rwm“ Speicherplatz freizugeben.
1. Exportieren Sie alle Abbilder aus der Abbildgruppe in eine externe WIM-Datei.
2. Erstellen Sie eine neue Abbildgruppe.
3. Fügen Sie der neuen Gruppe alle exportierten Abbilder hinzu.

Quelle
http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc732695(v=ws.10).aspx

Kapitel 3 – Der Unterweltler

Wir erreichten meine Wohnung. Ich schloss die Tür auf und bat sie rein. Sie war sichtlich dankbar dabei sein zu dürfen. Sie lächelte wie am Spieß. Auf dem Weg hierhin hat sie zwar nicht viel geredet aber ich war auch nicht der Gesprächigste. Aber wir haben uns leicht rumgeschuppst und sie hat gelacht.
„So da sind wir.“
Sie sagte nichts, schaute sich nur um. Sie ging vom Flur in das Bad und schaute sich an. „Kann ich ein Handtuch haben? Ich schau wirklich schrecklich aus.“
„Einen Moment.“ Ich ging in das Bad. In einem weißen kleinen Schränkchen befanden sich mehrere Handtücher. Das Oberste davon war nun für sie bestimmt. Sie rubbelte sich damit die Haare. Es sah einfach süß aus.
„So schlimm schaust Du gar nicht aus.“
„Na ja, ich sah schon mal deutlich besser aus.“
„Du siehst gut und süß aus.“
„Danke, dass Du das sagst.“ Sie schaut nicht so richtig zufrieden aus. Als wenn sie es mir nicht abnehmen würde, dass sie süß aussieht. Wobei Männer auf nasse Frauen einfach stehen. Zumindest meine Wenigkeit findet es gar nicht unattraktiv.
„So, da sind wir in meiner Bude. Nichts besonderes, aber ich hoffe es gefällt Dir. Und was nun?“
Natürlich musste ich die Frage so stellen. Darauf muss das Mädchen nämlich antworten. Und zwar mit dem was sie tun will. Wenn Sie etwas bestimmtes wollte, konnte ich es nur so rausfinden. Und es machte sich auch bemerkbar. Sie nahm meine Hand und ging mit mir durch mein Wohnzimmer zum Balkon hinaus. Anscheinend mochte sie die frische Luft. Sie sah nun schon besser aus. Irgendwie lebendiger. Für mich war zu diesem Zeitpunkt noch alles wie ein Traum. Nira schaute nicht schlecht aus, richtig attraktiv. Sie schaute einfach nach draußen und stellte sich ans Geländer. Es herrschte kein Blickkontakt mehr zwischen uns. Dumm ist sie nicht. Sie hat den Spieß genau umgedreht. Anstatt dass ich nun wissen wollte was sie tun möchte, wartet Sie nun ab was ich tun würde. Ich blieb einfach erstmal stehen. Wäre sie meine Freundin gewesen, hätte ich sie nun von hinten einfach umarmt. Aber bei diesem Mädchen war ich mich nicht sicher, ob ich das tun sollte. Ich musste nun einfach rausfinden was bei diesem Mädchen vorging also fragte ich sie direkt.
„Bist Du auf Männerfang? Oder darf ich mal fragen, was das hier eigentlich geben soll?“ Viele Mädchen hätten sich nun umgedreht und gefragt, ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Wie könnte ich jemals nur so etwas fragen. Ob sie es nötig hätten sich auf so ein Niveau herunterzulassen. Doch Nira tat nichts dergleichen. Sie stand einfach da ohne mich zu beachten. So als hätte sie die Frage nicht gehört. Ich glaube sie war in Gedanken versunken.
Einige Momente verstrichen. „Lebst Du noch?“ Sie nickte. Ich ging auf Sie zu und versuchte ihr Gesicht zu sehen. Sie weinte. Nun verstand ich absolut gar nichts mehr. Was wollte dieses Mädchen von mir? „Geht es Dir nicht gut? Kann ich Dir irgendwie helfen?“ Sie drehte sich um: „Nein, mir kann keiner mehr helfen!“ Sie brüllte die Worte mehr als das sie diese sagte. Ich schaute in ihre Augen und fragte „Hab ich was falsch gemacht?“ Sie schüttelte den Kopf und meinte „Nein, hast Du nicht. Ich muss dir das Ganze in Ruhe erklären. So auf die Schnelle geht das leider nicht.“
„Ja, momentan bin ich hier und habe eine Menge Zeit.“ Irgendwie immernoch leicht betrunken stand ich vor ihr.
„Ich weiß.“ Sie kam mir ein Stück näher. „Aber momentan will ich nichts erklären.“ Wir näherten uns noch mehr und konnten von jeweils dem Anderen den Atem spüren.
Ich dachte schon, dass sie mich küssen möchte. Stattdessen ging sie wieder ins Innere der Wohnung. Sie sah sich meine Wohnung weiter an. Wie angewurzelt blieb ich einfach stehen. Ich genoss den Blick von meinem Balkon in die Ferne. Nach ein paar Augenblicken stand sie wieder bei mir draußen. „Kommst Du mit rein?“ Sie schaute mir direkt in die Augen. „Nein,“ erwiderte ich. „Ich möchte noch eine Runde spazieren gehen. Hier hast Du eine Jacke, falls Du mitkommen willst. Du kannst aber auch gerne in der Wohnung bleiben bis ich wieder da bin.“ Sie lächelte, nahm die Jacke auf die ich gedeutet hatte und kam mit mir mit. Wir gingen wieder hinaus in die Nacht.

Kapitel 2 – Der Unterweltler

Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch. So ging ich auch an diesem Abend nach Hause ohne darauf zu achten was um mich herum wirklich geschah. An Mustern orientierend ging ich über die Straße, wie ein Kleinkind wenn man so will. Zu diesem Zeitpunkt war mich nicht bewusst, dass ich beobachtet wurde. Ein junges Mädchen schaute mir hinterher. Doch ich konnte sie nicht sehen. Sie war auf einem Dach. Woher ich das weiß? Dazu komme ich später nochmal. Sie hatte mich im Blick, warum wusste ich nicht. Doch ich wusste, dass ich nach Hause wollte. Ein einigermaßen warmes Bett (ich schlief schon immer mit offenem Fenster, weswegen mein Zimmer kühl war) wartete auf mich. Es drehte sich mir schon leicht. Ich blieb stehen. Noch 5 Kilometer lagen vor mir bis ich zu Hause war. Doch heute sollte ich nicht mehr erleben.

Das wurde mir klar, als ich hinter mir ein Geräusch hörte. Ich drehte mich um und das Mädchen stand vor mir. Sie kam mir sehr nahe und sagte „Lauf nicht weg. Ich tue nichts.“ Auf einmal war ich wie geschockt. Sie sah gut aus doch sie tat mir nichts. Sie roch an mir. „Entschuldige, wenn ich Dich so überfalle. Aber Du bist mir vorhin schon aufgefallen.“ Ich ging einen Schritt nach hinten. „Ähm, ich bin geschmeichelt.“ Wir ließen ein paar Augenblicke verstreichen. Mir fiel sehr stark auf, dass sie aufgeregt war. Sie zitterte. Nur ein T-Shirt bekleidete ihre Brust. Ich dachte mir „Typisch Mädchen, immer zu wenig angezogen.“ Im Nachhinein fiel mir aber auch auf, dass dies eine gute Taktik war um Jungs anzugraben. Aber wieso sollte ein Mädchen, dass defintiv hübschere Jungs als mich haben könnte mich ansprechen? In meinen Augen machte dies einfach keinen Sinn. Ich zog meine Jacke aus und legte sie ihr um. Sie schaute mich mit süßen, wachen Augen aber auch, ja ich kann es nicht beschreiben, einem seltsamen Blick an. Verliebt, verknallt? Nein, das war es irgendwie nicht. Ich kam einfach nicht drauf.
„Danke. Und hi, ich bin Nira.“
„Hallo, ich bin Martyn. Wieso läufst Du ohne Jacke und auch noch um die Uhrzeit rum? Und ähm, ohne blöd zu klingen, wolltest Du nicht nach Hause gehen, oder so?“ Ich schaute sie mit leicht schiefem Blick an.
„Ja, sollte ich.“ Sie starrte mit einem leeren Blick auf den Boden. Ich verstand einfach nicht wie man mit so einer Art einen Kerl auf der Straße anbaggern konnte. In einem Wetter das alles andere als traumhaft war. Andererseits bin ich jemand der an die eine Person in deinem Leben glaubt. Und wenn es mit einem Mädel nicht geklappt hat, war sie einfach noch nicht da. Doch ich glaube auch, dass man sich verpassen kann. Und sie einfach jemand anders nimmt. Das ist kein Schicksal. Jeder hat sein Schicksal selbst in der Hand. Das ist meine Meinung. Und ich denke sie wollte selber dafür sorgen ihr Schicksal in die Hand zu nehmen.
„Wohnst Du weit von hier?“
„Na ja, es geht. Aber momentan will ich nicht nach Hause. Wie weit wohnst Du von hier?“ Sie lächelte mich leicht an. Wieso wollte dieses Mädchen unbedingt bei mir bleiben? Irgendwie konnte ich nicht so recht glauben, dass ich ihr so gut gefiel. Es war irgendetwas anderes was sie an mir mochte oder sie von mir wollte. Und nein, ich war momentan eigentlich nicht in der Stimmung für Sex. Schon gar nicht, wenn ich besoffen bin. Auch wenn ich mich dafür echt gut machte. Es fiel überhaupt nicht auf, dass ich betrunken war. Aber mir war es etwas unangenehm zu viel getrunken zu haben. Schließlich will man vor der Frau, die einem gefällt, auch glänzen können. Ich konnte es zu dem Zeitpunkt defintiv nicht. Auch wenn ich noch nicht komische Sätze ausspuckte. Ganz grade laufen konnte ich dennoch nicht. Mir war die gesamte Situation irgendwie unangenehm. Betrachtet man es von außen, hat mich grade ein Mädchen angesprochen, die auf mich steht, für das Wetter nicht angemessen gekleidet ist und mit mir zu mir nach Hause will. Riecht nacht Sex. Sollte mir sowas egal sein? One-Night-Stands sind nichts besonderes. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es nicht dabei bleiben würde.
„Das Problem für mich ist, ich kenne Dich ja nicht mal.“
„Das können wir gerne ändern.“ Sie hatte dieses Mal ein breiteres Lächeln aufgesetzt.
„Ok, gerne. Na dann lass uns gehen. Ich warne Dich aber vor. Es ist noch ein gutes Stück bis zu mir.“
„Damit habe ich kein Problem.“ Sie hakte sich bei mir ein. War ein schönes Gefühl mit einer Frau untergehakt spazieren zu gehen. Das Gefühl hatte ich zwar schon öfters aber es ist trotzdem einfach unglaublich. Und wir gingen davon.

Kapitel 1 – Der Unterweltler

Eine Welt in der alles drunter und drüber läuft wird jedem bekannt vorkommen. Der Eine nennt es sein Leben und es sei ein natürlich Lauf der Dinge mit dem man umzugehen lernen müsse, der Andere plagt schon lange darüber und meint die Anderen seien daran Schuld. Fakt ist, jeder ist seines Glückes Schmied. Und ich bin wahrlich kein guter Schmied. Doch es reicht um eine komplette Geschichte zu erzählen. Um Bücher und Blätter zu füllen. Und um bei einem gemütlichen Abend beisammen zu sitzen und sich gute alte Geschichten zu erzählen.

So wie an diesem Abend. Ich saß mit guten Freunden in einem Gasthaus. Wir aßen und tranken, lachten und machten Scherze. Unser Niveau war natürlich nicht das Beste auch wenn wir uns, wenn es darauf ankam immer im Griff hatten. Zu diesem Zeitpunkt war ich glücklicher Single und weit entfernt auch nur jemals eine Partnerin haben zu wollen. Mir reichten die schönen One-Night-Stands die man sich so zwischendurch besorgen konnte. Die kleine schöne Ansammlung von Trunkenbolden löste sich aber bald auf, da es sehr spät war. Ich ging als einer der Letzten. Draußen war es feucht, aber doch trocken. Kein Regentropfen prasselte auf den Boden herab, aber auch keine totale Stille war zu hören. In der Ferne fuhren Autos, Busse, Bahnen. Doch es kam mir alles etwas weiter weg vor. Alles in allem war es einfach frisch. Und das wurde mir klar, als ich hinaus ging. Unverzüglich zog ich meine Jacke an und ging zügigen Schrittes davon.